Das Geheimnis um die Zahlen 3, 6, 9
Teil 2
Im ersten Teil haben wir gesehen, dass die Zellteilung in der ersten Generation zu der Zahl 8 führt, bevor die Zahlen mit jeder weiteren Teilung mehrstellig werden.
Würden sich die Zellen einfach linear immer weiter teilen und so vermehren, würde bald etwas daraus entstehen, was wir ein Krebsgeschwür nennen. Im gesunden Zustand aber wissen unsere Zellen genau, wo ihre Grenzen sind, für welches Organ und welche Aufgabe sie gemacht sind, wann welche in welchem Rhythmus erneuert werden und wann nicht. Es scheint, als ob ein unsichtbares Feld den Plan bereits bereithält. Und ganz offensichtlich hat dieses Feld auch mit den Zahlen 3, 6, 9 zu tun. Schau Dir dazu gerne auch den ersten Teil von „Das Geheimnis um die Zahlen 3, 6, 9“ noch einmal an.
Dort haben wir die Zahlen 1 – 9 im Kreis aufgetragen, dem Symbol für das Ganze, denn jede Zellteilung sollte auch zum Erhalt und der Entwicklung des Ganzen dienen. Dabei haben wir die Entdeckung gemacht, dass mit der Zahl 8 so etwas wie eine zweite Generation beginnt, die den Weg in die Polarität dieser irdischen Welt sichtbar macht.
Man sagt, dass Kinder sehr oft die Themen ihrer Eltern widerspiegeln und sich genau deshalb ihr Verhalten scheinbar ins Gegenteil entwickelt, und dabei doch dasselbe Thema zeigt.
Diese Erfahrung aus dem Alltag in Verbindung mit der in Teil 1 beschriebenen Zahlenreihe 1, 2, 4, 8, 7, 5 aus der Zellteilung zu bringen, finde ich amüsant und interessant zugleich. Auch die Tatsache, dass sich die Kinder mit ihren Großeltern oft besser verstehen, als mit den Eltern selbst. Ob sich darin bereits unsere polare Natur unserer irdischen Welt auch im Hinblick auf die Zellteilung zeigt?
Ich jedenfalls stelle mir vor, und damit ich bin ich nicht alleine, dass Entwicklung wie auch immer sie aussehen mag, spiralförmig verlaufen wird, sobald das Thema Bewusstsein mit ins Spiel kommt. Denn Wachstum und Entwicklung machen nur dann Sinn, wenn es zu einem höheren Bewusstsein führt.
Führt man diesen Gedanken weiter, gelangen wir im Bild unserer Zellteilung unweigerlich zu der Form des Torus.
Das Torusfeld und die Quelle in Dir
Denn würde man die Zahlenreihe der Verdoppelung im Kreis fortsetzen, und die Möglichkeit einer spiralförmigen Entwicklung hinzurechnen, so würden immer neue Linien quasi wie Obertöne (oder immer mehr Generationen) dazukommen und statt dem Unendlichkeitszeichen würde sich die Form eines Torus zeigen.
Und jetzt sind wir wieder in einer Welt, die nicht nur die Mathematiker und die Numerologen verstehen, sondern auch diejenigen, die sich mit Physik, Spiritualität, Psychologie und Bewusstsein beschäftigen.
Ein Torus zeichnet sich in der Mitte durch eine „Leere“ aus, ähnlich wie das Loch bei einem Donut. Durch die Mitte dieser „Leere“ verläuft ein Lichtkanal, der uns Menschen mit Himmel und Erde verbindet (Abb. b)).
Über unser Herzfeld und unseren Atem sind wir also verbunden mit Himmel und Erde. Beim Einatmen nehmen wir die Energie von Mutter Erde sowie von Vater Himmel auf, beim Ausatmen stärken wir damit unser Torusfeld.
Der Atem ist unser Anker. Das Herz der „Ort“, an dem wir mit allem verbunden sind. Deshalb wird oft gesagt: „Alles, was Du brauchst, liegt in Dir selbst verborgen.“
Folgen wir dem Energiefluss der Linien im Torusfeld, so erkennen wir: Die Energie kommt aus unserem Herzen und fließt zum Herzen wieder zurück.
Wenn wir nach unserem Herzen handeln, führt uns der Energiefluss immer wieder zurück zu unserem Herzen. Wir verlieren dann keine Energie. Und auch für dieses Bild gibt es heute bereits wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Physik, die das bestätigen. Doch es würde an dieser Stelle zu weit führen, auch davon zu berichten.
Betrachten wir auf diesem Hintergrund einen Ausschnitt des Torus genauer, indem wir in den Herzbereich quasi hineinzoomen, so ist leicht nachvollziehbar, was damit gemeint ist, wenn davon geredet wird, dass die Quelle, die uns alle speist auch die Quelle in Dir ist. (Siehe Abb. c und d.)
Natürlich ist dieses Bild der Quelle nicht als ein physikalischer Ort zu sehen, sondern als ein energetischer Zustand. Ein Zustand, indem die Barrieren gesenkt und unsere Energie ausgedehnt ist.
Damit ist gemeint, dass wir entspannt und offen sind, frei von Bewertung und neugierig auf das Leben an sich. Entscheidend ist nun, ob und welche Schleier die Impulse aus unserer Quelle, dem Meer aller Möglichkeiten, auf dem Weg nach draußen durchlaufen werden. Und das bringt uns zu unserem nächsten Thema: Dem Drama-Dreieck.
Der Torus, der Donut und das Drama-Dreieck
So, nachdem wir jetzt die wesentlichen theoretischen Grundlagen gelegt haben, können wir uns wieder dem praktischen Leben zuwenden. Dem Donut zum Beispiel.
Der kommt ins Spiel, wenn wir unsere Quelle verlassen und uns mit unserer Aufmerksamkeit zu sehr ins Außen ziehen lassen. Statt aus unserem eigenen Herzen heraus zu handeln, lassen wir uns dann von den Meinungen anderer beeinflussen und folgen deren Gedankenmustern, und manche davon haben sich bereits in unserer Kindheit in unserem Energiefeld eingenistet.
Auf diese Weise wurden vielen von uns eine Form der Ohnmacht eingeredet – zumindest in bestimmten Situationen, die uns noch heute bremst, wenn wir nicht aktiv an unserer Befreiung und Selbstermächtigung arbeiten.
So sind wir leicht manipulierbar. Ganz schnell finden wir uns dann im Drama-Dreieck verstrickt, in dem es Täter, Opfer und Retter gibt.
Manchmal treten die Täter auch als Verfolger auf, die Fehler immer nur bei anderen sehen, aber niemals bei sich selbst. „Jetzt habe ich Dich, Du Schweinehund“, könnte man diesem Verhalten als Überschrift geben. Es ist die Einladung zu einem häufig gespielten Gesellschaftsspiel, das diejenigen spielen, die ihr Glück von äußeren Umständen anhängig machen, anstand von ihrem inneren Zustand.
Wir nennen das ein psychologisches Spiel, indem die Akteure ganz plötzlich auch mal die Rollen tauschen. Das Tragische an einem solchen psychologischen Spiel ist es, dass sich am Ende alle schlecht fühlen. Die Schwingung der Beteiligten liegt dann weit unter ihrer eigentlichen Frequenz ihrer Eigenfrequenz.
Wenn wir bemerken, dass irgendwo die Stimmung schlecht ist, bedeutet das nichts anderes, als dass die Schwingung im Raum, in der Situation oder die eines Menschen momentan niedrig ist. Das wahre Licht der Menschen ist dann gedimmt.
Eine wunderbare Metapher hierfür ist der Donut: Viel Teig um nichts.
Mal abgesehen davon, dass ein Donut viel zu viel Zucker enthält, gibt es auch sonst noch ein paar ungesunde Seiten an ihm. Bei zu viel davon, kann einem im wahrsten Sinne des Wortes schlecht werden.
Der Teig symbolisiert all das, was nicht unser reines Torusfeld ist: Unsere negativen Glaubenssätze, unsere Ängste, die Auswirkungen unserer Traumata. All die Bewusstseins-Zustände, die uns aus unserer Mitte herausgebracht haben.
Die Mitte: Du erinnerst Dich? Dort zwickt und zwackt das Vakuum, dort sind alle Möglichkeiten verborgen, hier ist das Nullpunktsfeld, das Nichts, das alles möglich macht. Und hier ist bereits alles gelebt und erschaffen. D.h. wir können direkt darauf zurückgreifen. Im Prinzip. Theoretisch. Wenn wir wissen, was wir erschaffen wollen, es fühlen können und den Fokus darauf halten.
Deshalb ist es so wichtig, die eigenen Ziele zu kennen, die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu lernen, sie ernst zu nehmen und sie klar und wertschätzend für beide Seiten zum Ausdruck zu bringen. Das ist es, was man auch unter der eigenen Wahrheit versteht: Klar sehen, klar kommunizieren und das Ganze im Blick behalten.
Der Teig dagegen ist voll mit Dingen, die eigentlich gar nicht zu uns gehören: Gedanken wie: „Ich kann das nicht“, „Ich bin nicht gut genug“, „Ich lebe die Trauer meiner Eltern, ohne es zu wissen“, „Ich fühle mich ohnmächtig“, … All das steckt im Teig und führt uns direkt ins Drama-Dreieck, in dem es Retter, Opfer und Verfolger gibt.
Aber auch Überzeugungen wie: „Ich bin allmächtig.“ „Ich bin Gott selbst.“ „Ich bin hier, um die ganze Welt zu retten, …“, sitzen im Teig. Besonders diese Teigstücke schleichen sich leicht ein, wenn die Freude zum Übermut führt, die Liebe zur Selbstverliebtheit und das Höhere Bewusstsein in das Bewusstsein nur für den eigenen Vorteil.
Fehlt es uns an Bewusstheit und einem Überblick darüber, was sich im Ganzen abspielt, finden wir uns leicht in einer der 3 Rollen im sogenannten Drama-Dreieck wieder. (Und auch hier taucht wieder die Zahl 3 auf.)
Die „Teigstücke“, also unsere Glaubenssätze, Überzeugungen, Ohnmachtsgedanken etc. liegen oft schwer im Magen. Sie machen uns träge und halten uns in der Rolle des Opfers, des Retters oder des Verfolgers gefangen und schließen damit viele andere Möglichkeiten zu reagieren aus. Sie holen uns aus unserer Mitte.
Dann wird aus der Freude der 3, der Zweifel und insbesondere der Selbstzweifel. Während die Freude uns stärkt, uns Kraft gibt und einer hohen Schwingung entspricht, raubt uns der Selbstzweifel vor allem Energie.
Aus der 6, der Liebe, wird dann ein „Haben wollen“ und ein Bedürfnis, andere zu kontrollieren zu müssen, und aus der 9, dem Blick über den Horizont wird dann schnell eine Flucht vor dem jetzigen Moment und dem irdischen Leben. Ein höheres Bewusstsein geht anders. Wohl hat es mit Fokus zu tun, nichts aber mit Verbissenheit.
Probleme mit der Dualität kommen also dann ins Spiel, wenn wir unser wahres Sein verlassen, anfangen zu werten und anderen ihr authentisches Sein nicht gleichberechtigt zugestehen. Aber auch, wenn wir uns nicht selbstbewusst zum Ausdruck bringen und uns scheuen, für unsere wahren Bedürfnisse einzustehen. Du weißt es selbst: All diese Dinge sind nicht immer leicht zu durchschauen und lassen das Leben bisweilen sehr komplex erscheinen. Doch im Grunde ist es einfach.
Das Loch im Donut wie auch im Energiefeld unseres Torus symbolisiert unsere „Mitte“, die Quelle, den Zustand, indem wir ganz bei uns sind und mit der Quelle verbunden.
Der Teig dagegen deutet auf das hin, was wir im Außen suchen. Die falsche Nahrung, den Halt im Partner, die Sicherheit im Geld … Das Torusfeld ist dann nicht mehr rein und klar, sondern durchzogen von Schleiern und dunklen Wolken. So stelle ich mir das vor, und so sehen das oft auch hellsichtige Menschen. Ich selbst spüre dann statt einer Weite eine Enge, einen Kloß im Hals, ein inneres Gefühl von Habacht-Stellung oder einfach das Gefühl, besser das Weite zu suchen.
Hier wird deutlich, wie wichtig es ist, die Emotionen, die aus der Vergangenheit aufsteigen, mit den Gefühlen im Hier und Jetzt eindeutig unterscheiden zu lernen. Wahrnehmung vollzieht sich auf vielen Ebenen unseres Seins. Und alles trägt eine Botschaft mit sich. Wir dürfen lernen, sie zu entschlüsseln.
Aber auch Erlebnisse aus der Vergangenheit, an denen wir uns festhalten, weil sie so schön waren und uns das jetzt nicht genießen lassen, sind Anteile des Teigs. Dasselbe gilt für festgefahrene Ansichten, die uns unflexibel machen, oder Vorannahmen, die uns nicht die Wahrheit und die Summe aller Möglichkeiten sehen lassen. Dazu gehört auch das Nicht-haben-wollen, das Leugnen der momentanen Realität, was sich Ignoranz und Unverständnis ausdrückt oder einfach Widerstand erzeugt. Energie muss fließen.
Andernfalls führt sie uns in Situationen, die man als die Dramen des Lebens bezeichnen könnte. Der Teig ist ein sicherer Ort für Leid. Früher oder später.
Der Ausstieg aus diesen Dramen ist immer die Wendung nach innen. Das kennen Deiner wahren Ziele, das Erkunden Deines Innenlebens. Dort solltest Du nach der Liebe für Dich selbst, nach Würdigung, Anerkennung, und Deinen wahren Wünschen suchen. Nicht anderswo.
Bewegen wir uns zur Mitte, in unsere eigene Mitte, und verbinden uns dort mit der Quelle in uns selbst, wird aus dem Donut wieder ein reines Torusfeld, das strahlt und das wir weit ausdehnen können, weil wir in der Freude sind, in der Liebe, und in einem höheren Bewusstseinszustand. Und jetzt sind wir wieder bei der Bedeutung der Zahlen 3, 6, 9.
Der Urgrund der Zahlen 3, 6, 9 führt uns in unser eigenes Universum jenseits von irdischen Begrenzungen und macht es uns möglich, in beiden Welten zu leben: Der irdischen wie der Himmlischen. Menschen, die die Energie dieser Zahlen leben, haben tatsächlich eine große Ausstrahlung und sind eine strahlende Erscheinung.
„Möchtest du die Geheimnisse des Universums erfahren,
denke in den Begriffen Energie, Frequenz und Schwingung.“
Nikola Tesla
Für mich haben diese Worte von Nikola Tesla deshalb einen sehr praktischen Hintergrund auch jenseits von technologischen Anwendungen. Und vielleicht verstehst auch Du sie nun besser, neu oder einfach anders.
