Das Geheimnis um die Zahlen 3, 6, 9
Teil 3

von liebe getragen

In den letzten beiden Teilen meiner Serie um die Zahlen 3, 6, 9 haben wir schon viel über deren Geheimnis erfaahren, dem Grund für die Magie, die darin steckt, und warum diese Zahlen als Grundlage für den Bauplan unserer Welt gelten.  Und vielleicht ist auch da schon angeklungen, dass im Verständnis dieser Zahlen auch die Grundlage für eine alchemistische Entwicklung unseres Menschseins liegt.

Das Wesentliche von Teil 1 und 2 in Kürze:

Die Zahlen 1 bis 9 beschreiben symbolisch das Ganze Feld der Erscheinungen, die Schöpfung, bzw. das, woraus alles erschaffen werden kann.

Betrachten wir Entstehung von Leben am Beispiel der Zellteilung, also auf rein materieller Basis, so entdecken wir, dass die Zahlen 3, 6, 9 in der Zahlenreihe der Vermehrung durch Verdoppelung gar nicht vorkommen. Ausgerechnet, die Freude, die Liebe in Verantwortung und das Bewusstsein sind darin nicht enthalten.

Aus der Biologie und Medizin wissen wir aber auch, dass Zellteilung, die ungehindert linear fortschreitet, ungeachtet der Freude, der Liebe und Verantwortung, ungeachtet des Bewusstseins darüber, was die Aufgabe jeder einzelnen Zelle eigentlich sein sollte, sich früher oder später zu einem Krebsgeschwür entwickelt.

Es scheint also ein Naturgesetz zu sein, dass Entwicklung getragen werden muss von Freude, Liebe in Verantwortung und dem Bewusstsein darüber, was unsere Aufgabe ist im Hinblick auf das große Ganze, denn der rote Faden ist niemals eine Gerade.

Entwicklung geschieht spiralförmig, damit wir immer wieder ähnliche Situationen erleben, in denen wir, prüfen können, ob es etwas an unserem Weg, unserer Haltung oder unseren Entscheidungen zu korrigieren gibt. Wir haben immer die Möglichkeit, uns neu zu entscheiden.

Freude und Liebe als Korrekturfeld

Das Korrekturfeld für Wachstum scheint die Liebe zu sein, die Freude und auch der Blick für das große Ganze. Oder wie der Schweizer Autor und Philosoph Armin Risi es einmal ausgedrückt hat: „Liebe in Einheit und Einheit in Liebe.“  

Solange wir das nicht vergessen, steht der Menschheit eine wundervolle Zukunft bevor.

Die 9, das Symbol für den Abschluss, die „ganze Torte“, das Ende einer Schwangerschaft … steht für sich und wird niemals etwas anderes als das Ganze repräsentieren. Das erkennen wir daran, dass die 9 bei beliebiger Vervielfachung in der Quersumme immer wieder 9 ergibt. Eine 9 bleibt eine 9. Sie ist integer, könnte man auch sagen.

Anders ist es mit den Zahlen 3 und 6, die ebenfalls bedeutsame Aspekte im Feld der universellen Liebe sind.

Ein Vielfaches von 3 pendelt zwischen 3 und 9 hin und her:

3+3 = 6, 6 +3 = 9, 9+3 = 12/3, 12+3 = 15/6, …

Ein Vielfaches von 6 ebenfalls

6+6 = 12/3, 12+6 = 18/9, 18+6 = 24/6, 24+6 = 30/3, …..

Addiert man 3 plus 6 oder ihre Vielfache miteinander auf, ergibt sich wieder die 9.

Die Freude und die menschliche, verantwortliche Liebe scheinen also Unteraspekte der universellen Liebe zu sein.

liebe und freude

Zur Erinnerung: Die 3 steht auch für den Selbstzweifel. Es ist also völlig menschlich, dass wir immer mal wieder zweifeln und uns fragen: Wer bin ich eigentlich, und warum bin ich hier. Doch um unsere Ziele zu erreichen, gilt es, den Selbstzweifel zu überwinden.

Dein individueller Lebensplan

Jetzt haben wir also schon einiges über die Beschaffenheit der Welt und die Bedeutung der Zahlen 3, 6, und 9 gehört. Und bestimmt fragst Du Dich jetzt: Was hat das alles mit mir zu tun? Und was genau ist jetzt meine Aufgabe in der Welt?

Das lässt sich herausfinden anhand Deines ganz persönlichen Geburtscharts. Neben dem prinzipiellen Bauplan der Welt, gibt es nämlich auch einen ganz persönlichen für Dich. Bereits mir Deiner Zeugung wird er ausgerollt und lässt sich anhand Deiner Geburtsdaten und Deines Namens berechnen. Mehr dazu kannst Du in meinem Artikel „Numerologie – Dein Seelenplan steht in Deinen Zahlen“ lesen. Oder Du schreibst mir eine Mail und buchst Dir gleich Dein persönliches Geburtschart.  Lerne die Energiequalitäten kennen, die Dich durch Dein Leben tragen.

Übrigens: Auch Dein Seelenplan ist getragen vom Prinzip der Polarität und von den Zahlen 1-9, selbst dann, wenn nicht alle Zahlen in Deinem Chart auftauchen sollten.  Denn das Leben ist eins und unteilbar. Und was Du in diesem Leben nicht erkennst und bearbeitest, hast Du eben in einem anderen zu erledigen. Das Lernen hört nicht auf, bis wir die Lektion der Liebe und des All-Ein-Seins gelernt haben.

Wir sind nicht allein

Manchmal, wenn wir uns nicht so recht wohl fühlen, verfallen wir der Illusion des Getrenntseins. Getrennt von unserer Quelle und dem liebenden Urgrund der 3, 6, 9-Basis. Dann fühlen wir uns allein. Ich glaube, jeder von uns kennt solche Phasen.

Die Wahrheit aber ist: Wir sind niemals allein, denn wir sind All-eins, d.h. verbunden mit allem und ganz besonders mit unserer Quelle.

Falls Du den vorigen Teil 2 dieser Serie über die Geheimnisse der Zahlen 3, 6, 9 gelesen hast, erinnerst Du Dich vielleicht an das Bild des Torusfelds unseres Herzens und die Quelle in uns. Falls nicht, sei es hier noch einmal gezeigt (Abb. b bis d). Indem wir in das Herz des Torus hineinzoomen, erkennen wir eine Trichterform (Abb. c)), die zugleich als Quelle fungiert (siehe Abb. d)).

die quelle in dir

Diesem Bild wollen wir uns nun etwas genauer widmen und mit anderen spirituellen Konzepten in Verbindung bringen, damit aus vielen Konzeptstücken ein ganzes Bild werden kann.

das dreieckssymbol

Den Eingang zur Leere im Torusfeld, könnte man im oberen Teil des Torus symbolisch durch ein Dreieck darstellen, das mit seiner Spitze nach unten zeigt (siehe Abb. e) und f)), während er im unteren Teil durch ein Dreieck mit der Spitze nach oben symbolisiert wird (siehe Abb. e) und g)). Auch hier haben wir wieder einen Hinweis auf die Zahl 3, als Grundbaustein für das Ganze.

Mit dem Bild des Torus im Hinterkopf, kann man sich leicht vorstellen, dass wir über den oberen Trichter Impulse aus der Umgebung empfangen (siehe Abb. f)), vielleicht aus anderen Dimensionen, von unseren Geistführern oder der Quelle selbst oder woher auch immer. Impulse, die wir in Empfang nehmen, brauchen jedoch eine irdische Form, um auf die Erde zu kommen. Wir müssen sie Materialisieren, in Materie verwandeln, und dazu brauchen wir unseren Körper, unsere Hände, damit wir sie auf die Erde bringen können. (Nicht um sonst steckt in dem Wort Manifestation der Wortstamm manus, was lateinisch für Hand steht.)

Es reicht also nicht, von einer besseren Welt zu träumen, wir selbst dürfen sie erschaffen, indem wir die Ideen der geistigen Welt empfangen und in unserem Herzen bewegen.  Begeistern sie uns, ist es ein Hinweis auf einen Impuls Deiner Seele und Du tust gut daran, ihm zu folgen. Es gibt viele Worte und Vorstellungen für diesen Prozess. Die Bezeichnungen sind im Grunde alle unwichtig. Wichtig ist, was Du dabei wahrnimmst, was Du fühlst.

Die Dreiheit als die Basis für Schöpfung

Das Dreieck mit der nach unten zeigenden Spitze steht deshalb für das Weibliche (Abb. f)), das Empfangende, das das Geistige empfängt und in die Welt gebiert. Manchmal wird dieses Dreieckssymbol deshalb auch mit der materiellen Welt, bzw. mit dem in Verbindung gebracht, was auf das Irdische, das Materielle hin ausgerichtet ist.

Im unteren Teil des Torus finden wir dagegen das umgedrehte Dreieck, dessen Spitze nach oben, gen Himmel zeigt (Abb. g)). Damit wird ein Streben nach dem Göttlichen symbolisiert, nach Erwachen und nach dem Geistigen. Das Streben, das nach Höherem ausgerichtet ist, steht für den männlichen Aspekt, das Empfangende für den weiblichen.

Es versteht sich von selbst, dass damit Aspekte gemeint sind, die beide in jedem Menschen zu finden sind, unabhängig von seinem Geschlecht. Der Torus zeigt uns deutlich, dass beides aufeinander angewiesen ist.

Entscheidend ist nun die Erkenntnis, dass Schöpfung erst in der Wechselwirkung dieser beiden Aspekte geschieht. So haben wir also die männliche Energie, die weibliche Energie und ihre Wechselwirkung. man könnte auch sagen: Es kommt darauf an, wie sie miteinander in Beziehung treten. .

der mensch als brücke

Das Geistige sehnt sich nach dem Irdischen, das Irdische nach dem Geistigen. Beides will sich in uns als Mensch vereinen. Deshalb fungiert der Mensch als Brücke (siehe Abb. h)), und gerade jetzt in dieser Zeit, in der die Räume stets durchlässiger werden, rücken die beiden Welten immer näher zusammen.

Das Geistige durchdringt mehr und mehr das Irdische, weshalb immer mehr Menschen auch die Impulse der geistigen Welt wahrzunehmen scheinen. Und so, wie das Geistige sich nach der Erde sehnt, so sehnt sich auch das Irdische nach dem Himmel (siehe Abb. i)). Die Metaphysik, Aura Readings oder das Lesen im Lebensbuch werden deshalb in diesen Tagen für viele Menschen bedeutsamer, weil sie spüren, dass auch für sie mehr möglich ist, als man es ihnen bisher beigebracht hat.

Auf diese Wiese wird uns jetzt vieles bewusst, was bisher im Verborgenen lag. Da, wo wir uns bisher als ohnmächtig empfunden haben, dürfen wir jetzt zum Schöpfer unseres eigenen Lebens erwachen. Denn das Geistige und das Irdische durchdringen einander. Und tatsächlich ist das spirituelle Symbol dafür der Davidstern, indem sich das Dreieck mit der Spitze nach oben und das Dreieck mit der Spitze nach unten durchdringen (siehe Abb. j)).

So vieles könnte an dieser Stelle noch gesagt werden, doch soll in diesem Artikel nur der Grundstein gelegt werden, um die Symbolik der Spiritualität und der Energetik im Zusammenhang mit den Zahlen 3, 6, 9 besser zu verstehen.

Im nächsten Abschnitt befassen wir uns damit konkret mit der Symbolik der Zahl 3.

Die Symbolik der Zahl 3

Dafür kehren wir noch einmal zurück zur Zahlensymbolik und betrachten die kleinste Einheit des Urgrunds für Schöpfung genauer: Die Zahl 3. 

Bei der Beschreibung der Symbolik des Dreiecks in den obigen Abbildungen e) – j) haben wir gesehen: Das Männliche und das Weibliche wirken immer zusammen. Wir kennen diesen Aspekt bereits aus den Hermetischen Prinzipien, und zwar aus dem 7. Hermetischen Prinzip. Dort heißt es: „Geschlecht ist in allem. Alles hat männliche und weibliche Prinzipien. Geschlecht offenbart sich auf allen Ebenen.“ (Kybalion)

Gemeint ist damit, dass alles geprägt ist von Sein und Werden, dass jeder Moment sich in einen anderen verwandelt, dass in der Zufriedenheit unweigerlich ein Funke Unzufriedenheit schlummert, der Dich aus der Ruhe wieder in die Bewegung bringt und somit nichts bleibt, wie es ist.

symbol der drei

Damit ist aber auch gemeint, dass jedem Anfang ein Zauber innewohnt, um es mit den Worten von Hermann Hesse zu sagen, oder anders formuliert: Alles Neue trägt etwas Jungfräuliches, Unschuldiges in sich.

Betrachten wir dieses Prinzip einmal ganz praktisch und schauen, was passiert, wenn ein Mann als Symbol für das Männliche und eine Frau als Symbol für das Weibliche sich zusammentun: Es entsteht ein Kind. Das Neue. Das Unschuldige, das aber gerne auch mal Chaos verursacht.

Die 3 ist die kleinste Einheit von Familie und steht auch für Vollkommenheit, denn erst mit einem Kind wird ein Paar zu einer Familie und damit vollkommen.

Was die 3 in der Numerologie repräsentiert, habe ich bereits in Teil 1 beschrieben. Aber auch in anderen Bereichen spielt die Zahl 3 eine bedeutende Rolle:

Wir sprechen von der Dreiheit Körper, Geist und Seele, von Vater, Sohn und Heiliger Geist, von Sonne, Mond und Sterne, … Immer sind es zwei, die erst durch ein Drittes stabil und vollkommen werden.  Die 3 steht deshalb auch für Stabilität und Vollkommenheit.

Ein ganz praktisches Beispiel ist ein dreibeiniger Hocker: Mit zwei Beinen würde er umfallen. Mit vier könnte er wackeln. Mit 3 Beinen steht er stabil und fest.

In der klassischen Physik dagegen, ist ein Dreikörperproblem nicht genau berechenbar im Sinne von vorhersagbar. Auch hier ist jeder Moment neu, jungfräulich und ein neuer Anfang, dem bei richtiger Betrachtung ein Zauber innewohnt.

Vielleicht sollten wir so die ganze Welt betrachten: In jedem Moment neu.

Indem wir uns immer wieder auf unser Herz besinnen, den Impulsen unserer Seele und der Verbindung zu unserer Quelle folgen, finden wir auch im Chaos Führung und Stabilität in unserem Leben.

Die 3 steht für die Freude. Und nach der Bewusstseinsskala von David R. Hawkins schwingt die Freude sogar noch höher als die Liebe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert